Triest eine Stadt, eine aristokratische Stadt, wo drei alte Zivilisationen zusammenkommen in einem Lichtstrahl der in Europa als Privileg der Einzigartigkeit gilt. Die Stadt wohl geträumt von Dante Alighieri, Richard Wagner, Teodorico, Giustiniano, Italien, Österreich und Griechenland. Lo schiaffo (die Ohrfeige) erzählt während des Ersten Weltkriegs und den darauf folgenden zehn Jahren die Entwicklung einer strukturierten Beziehung zwischen Ugo einem Italiener aus Triest im Exil in Österreich wegen seiner Nationalzugehörigkeit, Hilde einer Österreicherin aus Graz und Ezio einem Italiener aus Turin, von dem ersten Treffen zwischen Ugo und Hilde im Theater in Graz während der Aufführung von Webers Freischütz, der Reise nach Triest wo Hilde eine Wohnung durch die griechische Gemeinde findet. Die drei Hauptfiguren bewegen sich in einem kulturellen, geographischen und historischen Kontext welchen die Autorin in der Lage zu malen ist. Wesentliche Informationen ergänzen die narrative Struktur, machen das lesen zu einer Übung, zum eintauchen in das sentimentale Leben der Protagonisten.
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